[Rezension] Big Rock - Sieben Tage gehörst du mir


Big Rock
Sieben Tage gehörst du mir

Autor: Lauren Blakely
Verlag: Harper Collins
Seitenanzahl: 304 Seiten
ET: 10.07.2017
ISBN: 9783955766474
Quelle







New Adult einmal aus der männlichen Perspektive! Mit viel Witz, Humor, Gefühl, aber als es im Bett heißer herging, wurde es zu schnelll too much!  Und doch - gefallen hat es mir gut!


Die Frauen denken, ich bin ein arrogantes Arschloch und ein unverbesserlicher Playboy. Und das war ich auch. Bis eine Woche mein Leben für immer veränderte …


Meiner Familie zuliebe soll ich mich eine Weile zusammenreißen: Keine Sexskandale mehr! Und als perfekter braver Sohn brauche ich eine Schein-Verlobte für sieben Tage. Was läge da näher als meine beste Freundin Charlotte zu fragen? Mit so einer scharfen Frau fällt es mir nicht schwer, den verliebten Softie zu mimen. Leider kann ich seit wir im Bett gelandet an nichts anderes mehr denken als an ihren heißen Körper. Charlotte spielt ihre Rolle als meine Zukünftige perfekt – doch bei mir ist es längst viel mehr als ein Spiel … (© Harper Collins)




Ich lese echt selten Leseproben. Wieso? Weil ich mich überraschen lassen will, aber wenn ich bei einem Buch unsicher bin, dann greife ich schon danach. So wie bei „Big Rock“. Es interessierte mich, aber ganz sicher war ich mir nach dem Klappentext auch wieder nicht. Die Leseprobe dagegen war…speziell?
Sagen wir einfach, dass Spencer – der männliche Protagonist, in dessen Sicht das Buch geschrieben ist – einen interessanten Humor hat und dementsprechend neugierig war ich darauf.
Und es ist anders als gedacht, aber echt gut.


Die Handlung


Beste Freunde. Ein Part der Freundschaft ist ein Aufreißer. Vater bittet Aufreißer, sich etwas zusammenzunehmen. Was tut Aufreißer? Er erfindet eine Verlobung mit seiner besten Freundin.
Und das Chaos nimmt seinen Lauf!

Hach…die Idee ist an sich natürlich nichts Neues (was ist schon neu in diesem Genre), aber die Umsetzung schafft es, dass es im Gedächtnis bleibt, denn Spencer hat diesen Art von Charme, dass man als Leser nur allzu gut versteht, warum er so viele Frauen abbekommt.
Die Fake Verlobung und die Gefühle, die daraus irgendwann erfolgen sind von Anfang an klar, aber den Weg, den sie gehen bis das Buch eben zu Ende ist, das ist das eigentliche Ziel.
Es kommt nicht darauf an, dass es klar ist, sondern wie es soweit kommt.
Ich mochte den Weg, den Spencer und Charlotte miteinander bestreiten und ein-, zweimal wurde ich sogar überrascht.

Der Hauptteil des Buches ist komödiantisch angehaucht. Man lacht viel, schmunzelt, grinst oder schüttelt spöttisch lächelnd den Kopf. Ja, Spencer weiß zu unterhalten und das nicht nur die Frauen innerhalb des Buches xP.


Die Charaktere


Ich beginne mit dem Dreh- und Angelpunkt des Buches:
Spencer Holiday.
Er ist gutaussehend, gut gebaut (in anscheinend jeglicher Hinsicht) und besitzt einen Charme, den keine Frau kalt lässt. Er ist arrogant und von sich überzeugt, aber auch loyal und versucht alles, um für seine Familie ein guter Sohn/Bruder zu sein.
Er kann ein Mistkerl sein, aber genauso ist er total liebe, fürsorglich, besorgt und unsicher. Ein Mann mit vielen Facetten.

Charlotte ist Spencers beste Freundin die er für nichts auf der Welt verlieren will. Charlotte ist heiß, wunderschön, klug und sarkastisch. Also perfektes Material für seine Schein-Verlobte! Doch Charlotte ist auch sehr ehrlich und lügen ist etwas, das sie so gar nicht kann, aber wie heißt es so schön? Lügen…ähm…Üben macht den Meister ^^.

Tolle Ausarbeitung der Protagonisten und den Nebenpersonen. Neben Spencer und Charlotte lernt man auch gleich Harper - Spencer Schwester - und Nick – seinen besten Freund – gut kennen. Auch Die Eltern Holiday sind keine durchsichtigen Personen, sondern herzlich, liebevoll und zum ins-Herz-schließen.
Es gibt auch Personen, die ich so gar nicht mochte, aber da werde ich sicher nie die einzige sein. Typische Gegner der lieben Helden eben ;P.


Die Schreibweise


Locker, leicht, voller Witz und Ironie.
Das Lesen machte Spaß, wirklich großen Spaß. Spencer denkt so oft mit seinen unteren Körperteil, aber da er sich ebenso häufig selbst damit veräppelt wirkt es nicht obszön, sondern man lacht darüber. Es ist komisch, aber er schafft es, dass man ihn mit seinen Gedanken mag, auch wenn er im Buch ziemlich Triebgesteuert und oft auch als Mistkerl rüberkommt.

Lauren Blakely hat den Drahtseilakt zwischen Übertrieben und zu soft perfekt überwunden!

Ein etwas anderer New Adult Roman mit sehr viel Witz, Gefühl und Erotik.
Ich mochte die Charaktere, liebte die humorvolle Schreibweise und genoss den Weg zu Spencers Glück.
Nun bin ich total auf Nicks Geschichte gespannt, die – zum Glück – auch übersetzt, nur eben erst Februar 2018 wird. Dass es. Meine Vorfreude ist riesig!
„Big Rock – Sieben Tage gehörst du mir“ bekommt von mir 4 von 5 Federn, da es wirklich toll zu lesen war, aber mir die ganzen Bettaktivitäten, als es so weit war, einfach too much war.


Ich möchte mich ganz herzlich beim Harper Collins Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken!


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